Friedrich Wilhelm Konstantin von Pannwitz (1816 – 1886) kaufte 1863 das Gut Ober-Paulsdorf, im Landkreis Rosenberg in Oberschlesien. Das Gut umfasste 702 ha mit einer Wassermühle, Ziegelei und einem Torfabbau.
Im folgenden Jahr ließ er dort ein Schloss erbauen, das die Wirren der nachfolgenden Kriege bis heute überstanden hat.
Friedrich Wilhelm v. Pannwitz wird wahrscheinlich spätestens 1853 aus der Niederlausitz nach Schlesien gekommen sein, da sein ältester Sohn Wilhelm August B. (1854 – 1931), bereits ein Jahr später auf der Domäne Bürgsdorf in der Nachbarschaft von Ober-Paulsdorf geboren wurde, die sein Vater zusammen mit Botzanowitz gepachtet hatte.  Bürgsdorf (283 ha) befand sich in staatlichem Besitz, wogegen Botzanowitz, (1255 ha) mit Vorwerk Wichrau (457 ha) der preußischen Krone gehörte, Kgl. preuß. Haus-Fideikommiss war und damit unteilbar und unveräußerlich.
Er war mit der Gräfin Elisabeth (Else) von Monts de Mazin (1833- 1877) vermählt, der Tochter des Grafen August von Monts und der Pauline von Eisenhardt (a.d.H. Kolkwitz). Die Hochzeit fand auf dem väterlichen Besitz seiner Frau 1853 in Jeroltschütz in der Nachbarschaft von Paulsdorf statt. Graf August von Monts war Hauptmann a. D., Geheimer Regierungsrat und Landrat des Rosenberger Kreises.
Friedrich Wilhelm v. Pannwitz wurde am 28.4.1816 in Wormlage, Landkreis Calau (Niederlausitz) als zweiter Sohn von Johann Otto Wilhelm v. Pannwitz und seiner Gemahlin, der Freifrau Adele von Lüttwitz, geboren. Er hatte fünfzehn Geschwister, von denen die beiden letztgeborenen Söhne als preußische Leutnants 1861 nach Amerika gingen, um im Amerikanischen Bürgerkrieg an der Seite der Nordstaaten zu kämpfen.
Sein älterer Bruder Theodor v. P. erbte Wormlage und Friedrich Wilhelm ließ sich in Schlesien nieder, wo seine Nachkommen bis Ende des Zweiten Weltkriegs leben sollten und heute den letzten noch blühendem Zweig der Pannwitz`schen Familie bilden.
Die Pannwitze sind seit dem 13. Jahrhundert in Schlesien und der Lausitz nachweisbar gewesen. In Schlesien gehen so bekannte Orte, u. a. wie der berühmte Wallfahrtsort Albendorf (Warmbierzyce) auf eine Gründung dieser Familie zurück.
Friedrich Wilhelm von Pannwitz war Kgl. preuß. Leutnant a. D. und Amtsrat, was in Preußen einem Bürgermeister entsprach, der den Gutsbezirk/Gemeinde im Kreistag und in der Provinz vertrat.
Er verkaufte das Gut Ober-Paulsdorf 1882 an Frau Luise Meyer, die es an den Rittmeister a.D. Ludwig Meyer weitervererbte. Etwa um 1905 muß Ober-Paulsdorf wohl an den Preußischen Domänenfiskus übergegangen sein, obwohl es weiterhin von Ludwig Meyer als Pächter bis spätestens 1920 bewirtschaftet wurde.
Nach 1933 ist das Gut von der Oberschlesischen Landgesellschaft aufgeteilt worden und an kleinere Bauern übergeben worden
Heute, 150 Jahre nach seiner Erbauung, befindet sich das Schloss Paulsdorf im Besitz der polnischen Familie Godyla, die es nach einer totalen Renovierung zu einem modernen und luxuriösem Hotel umgebaut haben, das weiterhin den Charme der früheren Zeiten ausstrahlt.

Friedrich Wilhelm Konstantin von Pannwitz (1816 – 1886) kaufte 1863 das Gut Ober-Paulsdorf, im Landkreis Rosenberg in Oberschlesien. Das Gut umfasste 702 ha mit einer Wassermühle, Ziegelei und einem Torfabbau.
Im folgenden Jahr ließ er dort ein Schloss erbauen, das die Wirren der nachfolgenden Kriege bis heute überstanden hat.
Friedrich Wilhelm v. Pannwitz wird wahrscheinlich spätestens 1853 aus der Niederlausitz nach Schlesien gekommen sein, da sein ältester Sohn Wilhelm August B. (1854 – 1931), bereits ein Jahr später auf der Domäne Bürgsdorf in der Nachbarschaft von Ober-Paulsdorf geboren wurde, die sein Vater zusammen mit Botzanowitz gepachtet hatte.  Bürgsdorf (283 ha) befand sich in staatlichem Besitz, wogegen Botzanowitz, (1255 ha) mit Vorwerk Wichrau (457 ha) der preußischen Krone gehörte, Kgl. preuß. Haus-Fideikommiss war und damit unteilbar und unveräußerlich.
Er war mit der Gräfin Elisabeth (Else) von Monts de Mazin (1833- 1877) vermählt, der Tochter des Grafen August von Monts und der Pauline von Eisenhardt (a.d.H. Kolkwitz). Die Hochzeit fand auf dem väterlichen Besitz seiner Frau 1853 in Jeroltschütz in der Nachbarschaft von Paulsdorf statt. Graf August von Monts war Hauptmann a. D., Geheimer Regierungsrat und Landrat des Rosenberger Kreises.
Friedrich Wilhelm v. Pannwitz wurde am 28.4.1816 in Wormlage, Landkreis Calau (Niederlausitz) als zweiter Sohn von Johann Otto Wilhelm v. Pannwitz und seiner Gemahlin, der Freifrau Adele von Lüttwitz, geboren. Er hatte fünfzehn Geschwister, von denen die beiden letztgeborenen Söhne als preußische Leutnants 1861 nach Amerika gingen, um im Amerikanischen Bürgerkrieg an der Seite der Nordstaaten zu kämpfen.
Sein älterer Bruder Theodor v. P. erbte Wormlage und Friedrich Wilhelm ließ sich in Schlesien nieder, wo seine Nachkommen bis Ende des Zweiten Weltkriegs leben sollten und heute den letzten noch blühendem Zweig der Pannwitz`schen Familie bilden.
Die Pannwitze sind seit dem 13. Jahrhundert in Schlesien und der Lausitz nachweisbar gewesen. In Schlesien gehen so bekannte Orte, u. a. wie der berühmte Wallfahrtsort Albendorf (Warmbierzyce) auf eine Gründung dieser Familie zurück.
Friedrich Wilhelm von Pannwitz war Kgl. preuß. Leutnant a. D. und Amtsrat, was in Preußen einem Bürgermeister entsprach, der den Gutsbezirk/Gemeinde im Kreistag und in der Provinz vertrat.
Er verkaufte das Gut Ober-Paulsdorf 1882 an Frau Luise Meyer, die es an den Rittmeister a.D. Ludwig Meyer weitervererbte. Etwa um 1905 muß Ober-Paulsdorf wohl an den Preußischen Domänenfiskus übergegangen sein, obwohl es weiterhin von Ludwig Meyer als Pächter bis spätestens 1920 bewirtschaftet wurde.
Nach 1933 ist das Gut von der Oberschlesischen Landgesellschaft aufgeteilt worden und an kleinere Bauern übergeben worden
Heute, 150 Jahre nach seiner Erbauung, befindet sich das Schloss Paulsdorf im Besitz der polnischen Familie Godyla, die es nach einer totalen Renovierung zu einem modernen und luxuriösem Hotel umgebaut haben, das weiterhin den Charme der früheren Zeiten ausstrahlt.